2025 Wuhan Open

Xiao Guodong gelang, was bisher nur wenige vollbrachten: er verteidigte seinen ersten Ranglistentitel.

Im vergangenen Jahr gewann er hier in Wuhan erstmals ein Ranglistenturnier und in diesem Jahr war er ebenfalls erfolgreich. Mit 10:9 setzte er sich im Finale gegen Gary Wilson durch. Er sagte danach: „Einen ersten Ranglistentitel zu gewinnen, ist schwer, aber der zweite ist noch schwerer. Dass ich es geschafft habe, in dieser Stadt den Titel zu verteidigen, bedeutet mir viel. Ich bin seit 17, inzwischen 18 Jahren Profi, also kein junger Spieler mehr. Als erfahrener Spieler jetzt erst Titel zu gewinnen, scheint ein bisschen spät, aber auf der anderen Seite ist das Timing genau richtig. Über die Jahre habe ich eine Menge Erfahrung gesammelt, und ich denke, dieser Durchbruch ist das Resultat all der Arbeit und der Lektionen, die ich gelernt habe.“

Bilder: Thai Chengzhe

Das Finale war eine sehr ausgeglichene Angelegenheit. Xiao Guodong hatte sich am Nachmittag eine knappe 5:4-Führung erarbeitet. Am Abend wechselte die Führung hin und her. Erst schien Gary Wilson die besseren Chancen zu haben, doch Xiao Guodong schlug zurück. Der Decider war die unvermeidbare Konsequenz. Auch der war umkämpft, bevor sich Xiao mit 111:12 durchsetzte.

Für Xiao Guodong war das Turnier gleich gut losgegangen: nämlich mit einer 147 im Match gegen Mink Nutcharut. Aber er musste sein Preisgeld dafür teilen, weil auch Thepchaiya Un-Nooh eins schaffte. Richtig eng wurde es für Xiao in keinem Match. Auch Mark Williams hatte er im Halbfinale mit 6:3 im Griff. Im Viertelfinale hatte er Stan Moody mit 5:2 geschlagen. Es war das erste Mal, dass dieser junge Mann diese Runde in einem Ranglistenturnier erreichte. Vorher hatte Moody noch für eine kleine weitere Sensation gesorgt: er brach den Ding-Fluch. Er hatte den chinesischen Helden in Runde zwei besiegt und danach auch sein Match gegen Barry Hawkins gewonnen. Ding zu schlagen und das nachfolgende Match auch zu gewinnen, war seit Ewigkeiten keinem Spieler mehr gelungen. Ganze 23 Matches in einem Zeitraum von 18 Monaten hatte diese Serie angehalten. Da kann man schon abergläubisch werden.
Noch ein kurzer Blick auf die deutschsprachigen Starter: Sowohl Florian Nüßle (gegen Ali Carter) als auch Alexander Ursenbacher (gegen Mark Selby) zogen den Kürzeren. Umut Dikme hatte zunächst keinen Startplatz bekommen, durfte dann aber trotzdem nach China fliegen, weil er kurzfristig Ronnie O’Sullivan in dessen Qualimatch ersetzte und dieses vor Ort in Wuhan stattfand. Hier unterlag er Allan Taylor mit 3:5. Da hatte er sich also recht gut verkauft.

Das Finale war eine sehr ausgeglichene Angelegenheit. Xiao Guodong hatte sich am Nachmittag eine knappe 5:4-Führung erarbeitet. Am Abend wechselte die Führung hin und her. Erst schien Gary Wilson die besseren Chancen zu haben, doch Xiao Guodong schlug zurück. Der Decider war die unvermeidbare Konsequenz. Auch der war umkämpft, bevor sich Xiao mit 111:12 durchsetzte.

Für Xiao Guodong war das Turnier gleich gut losgegangen: nämlich mit einer 147 im Match gegen Mink Nutcharut. Aber er musste sein Preisgeld dafür teilen, weil auch Thepchaiya Un-Nooh eins schaffte. Richtig eng wurde es für Xiao in keinem Match. Auch Mark Williams hatte er im Halbfinale mit 6:3 im Griff. Im Viertelfinale hatte er Stan Moody mit 5:2 geschlagen. Es war das erste Mal, dass dieser junge Mann diese Runde in einem Ranglistenturnier erreichte. Vorher hatte Moody noch für eine kleine weitere Sensation gesorgt: er brach den Ding-Fluch. Er hatte den chinesischen Helden in Runde zwei besiegt und danach auch sein Match gegen Barry Hawkins gewonnen. Ding zu schlagen und das nachfolgende Match auch zu gewinnen, war seit Ewigkeiten keinem Spieler mehr gelungen. Ganze 23 Matches in einem Zeitraum von 18 Monaten hatte diese Serie angehalten. Da kann man schon abergläubisch werden.
Noch ein kurzer Blick auf die deutschsprachigen Starter: Sowohl Florian Nüßle (gegen Ali Carter) als auch Alexander Ursenbacher (gegen Mark Selby) zogen den Kürzeren. Umut Dikme hatte zunächst keinen Startplatz bekommen, durfte dann aber trotzdem nach China fliegen, weil er kurzfristig Ronnie O’Sullivan in dessen Qualimatch ersetzte und dieses vor Ort in Wuhan stattfand. Hier unterlag er Allan Taylor mit 3:5. Da hatte er sich also recht gut verkauft.