Cheltenham. British Open 2025

Den ersten Ranglistentitel seit 2023 feierte Shaun Murphy hier in Cheltenham. Im Finale setzte er sich mit 10:7 gegen Anthony McGill durch. Es war über weite Strecken ein Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen, bis sich Murphy in der zweiten Hälfte der Abendsession von seinem Gegner lösen konnte. Der Schotte streute nun immer wieder den einen oder anderen Fehler ein, die Murphy auszunutzen wusste. Großer Dank ging im Nachhinein auch an Peter Ebdon, mit dem er seit einiger Zeit zusammenarbeitet. Nach dem Masters-Titel im Januar konnte er nun erneut profitieren. Für Anthony McGill war das Erreichen des Finals der größte Erfolg seit langem. Er hatte schon länger nur mittelmäßige Ergebnisse verzeichnen können und war in der Rangliste deutlich abgerutscht. Nun ist die Gefahr des Verlustes des Top-64-Platzes erst einmal etwas gebannt.

Shaun Murphy hatte sich den Finaleinzug hart erarbeiten müssen. Hier bei den British Open werden die Runden immer neu gelost und er „zog“ u.a. Neil Robertson, Judd Trump und Mark Selby. Nur gegen Trump war es wirklich eng geworden. McGill bescherte die Losfee u.a. Xiao Guodong, den neuen Stern am Snookerhimmel Stan Moody im Viertelfinale und schließlich auch Landsmann und Granit himself John Higgins. Mit diesen positiven Ergebnissen im Gepäck sollte es für ihn vielleicht nun besser laufen.
Den ersten Ranglistentitel seit 2023 feierte Shaun Murphy hier in Cheltenham. Im Finale setzte er sich mit 10:7 gegen Anthony McGill durch. Es war über weite Strecken ein Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen, bis sich Murphy in der zweiten Hälfte der Abendsession von seinem Gegner lösen konnte. Der Schotte streute nun immer wieder den einen oder anderen Fehler ein, die Murphy auszunutzen wusste. Großer Dank ging im Nachhinein auch an Peter Ebdon, mit dem er seit einiger Zeit zusammenarbeitet. Nach dem Masters-Titel im Januar konnte er nun erneut profitieren. Für Anthony McGill war das Erreichen des Finals der größte Erfolg seit langem. Er hatte schon länger nur mittelmäßige Ergebnisse verzeichnen können und war in der Rangliste deutlich abgerutscht. Nun ist die Gefahr des Verlustes des Top-64-Platzes erst einmal etwas gebannt.

Shaun Murphy hatte sich den Finaleinzug hart erarbeiten müssen. Hier bei den British Open werden die Runden immer neu gelost und er „zog“ u.a. Neil Robertson, Judd Trump und Mark Selby. Nur gegen Trump war es wirklich eng geworden. McGill bescherte die Losfee u.a. Xiao Guodong, den neuen Stern am Snookerhimmel Stan Moody im Viertelfinale und schließlich auch Landsmann und Granit himself John Higgins. Mit diesen positiven Ergebnissen im Gepäck sollte es für ihn vielleicht nun besser laufen.

Bilder: Thai Chengzhe

Alexander Ursenbacher und Florian Nüßle verloren ihre Erstrundenmatches. Umut Dikme war erneut im Einsatz und konnte mit einem 4:3-Erfolg gegen Michal Szubarczyk die erste Runde überstehen. In Runde zwei traf er auf Xiao Guodong und unterlag mit 2:4. Der Chinese war mit Breaks von 127, 123 und 84 schnell mit 3:0 in Führung gegangen. Umut konterte mit 66 und 79. Den Decider konnte er allerdings nicht mehr erzwingen.

Mal wieder Eindruck machten Bai Yulu und Reanne Evans, die beide die Hauptrunde erreichten. Reanne verlor hier klar mit 0:4 gegen Ben Mertens. Bai Yulu dagegen war auf dem besten Wege, Zhang Anda zu schlagen. Sie startete mit einer 79, bevor ihr Landsmann drei Centuries am Stück auf den Tisch zauberte. Davon lässt sich eine Bai Yulu aber nicht beeindrucken. Sie erkämpfte sich das 3:3. Den Decider verlor sie aber dann.

Eine besondere Geschichte schrieb auch Mitchell Mann. Ihm wurde der erste Frame seines ersten Hauptrundenmatches aberkannt, weil er zu spät kam. Er erzählte, dass er mit einer Reifenpanne liegengeblieben war. Freunde eilten zu Hilfe. Während einer beim Auto auf den Pannendienst wartete, brachte ihn der andere zur Venue. Mann gewann das Match gegen Gao Yang mit 4:3 und schloss das Turnier mit dem Erreichen des Viertelfinals ab. Er hatte den Schreckmoment also sehr gut verdaut.