Bronze im Wettbewerb 9-Ball mU18 für den Leipziger Tobias Lämmel

Auch der fünfte Turniertag brachte für Sachsen weitere Medaillen. Mit dem dritten Platz im Wettbewerb 9-Ball mU18 holte sich Tobias Lämmel eine Bronze-Medaille für seine Sammlung. Im weiteren Tagesverlauf sicherten aber auch weitere Sportler schon Medaillen.

Nach dem Aus im Halbfinale des Wettbewerbs Snooker 15-reds hat Paul Jeroch die Bronze-Medaille sicher. Das Finale des gleichen Turniers, das am letzten Turniertag gespielt wird, konnte Marec Stachly erreichen. Hier geht es für ihn um Silber oder Gold. Ebenfalls Medaillen sicher haben Leon Enge und Tobias Fischer im BK2-kombi der U21 sowie Janoš Nuck im 10-Ball der mU22. Über deren Farbe entscheidet ebenfalls der letzte Turniertag.

Tobias Lämmel (Pool 2000 Leipzig) startete mit seiner Halbfinalpartien im 9-Ball der mU18 in den vorletzten Turniertag. Gegen Pius Baier fand der Leipziger jedoch nicht in sein Spiel. Ungewohnt viele Fehler und ungenutzte Chance führten zu einem schnellen Rückstand. Diesen konnte er auch nach dem Time-Out nicht mehr aufholen und musste sich so mit 1:6 geschlagen geben.

Im Wettbewerb Snooker 15-reds U21 standen für Paul Jeroch und Marec Stachly (beide 1. SC Limbach-Oberfrohna) zunächst die letzten Gruppenspiele auf dem Plan. In beiden Partien konnten sich die Sachsen jeweils mit 2:0 durchsetzen. Bevor es jedoch mit den Viertelfinalpartien weitergehen konnte, musste erneut ein Blue-Ball-Shot-Out gespielt werden, um die Reihenfolge unter drei Gruppenersten zu ermitteln. Neben den beiden Sachsen musste auch Joel Fandrei daran teilnehmen.

Nach vier Stößen, lag Jeroch mit 3 gesenkten Bälle vorn und wurde als Ranglistenerster gesetzt. Stachly und Fandrei hatten jeweils zwei Bälle auf ihrem Konto und spielten jetzt weiter, bis bei gleicher Stoßanzahl, einer von beiden mehr Bälle gelocht hatte. Nach zwei weiteren Versuchen stand Fandrei als zweiter fest und Stachly als dritter.

Im Viertelfinale traf Jeroch auf Felix Breuer. Dieser konnte zweimal in Führung gehen, doch der Leipziger schloss die Lücke immer wieder und setzte sich schließlich mit 3:2 durch. Stachly traf in seinem Viertelfinale auf Mika Rinas. Mit Breaks von 51, 53 und 58 ließ er seinem Kontrahenten jedoch keine Chance und sicherte sich ebenfalls das Tickert fürs Halbfinale.

Hier traf Jeroch auf Lennart Tomei, seinen Gegner aus dem U18-Finale. Der Leipziger fand im ersten Frame besser ins Spiel als in den vorherigen Partien und holte diesen mit 72:42. Im Folgenden gelang ihm dies jedoch nicht mehr und Tomei bekam seine Revenge. Mit 1:3 unterlag Jeroch am Ende.

Für Stachly lief es in seinem Halbfinale gegen Joel Fandrei deutlich besser. Relativ zügig konnte er mit 2:0 in Führung gehen, ehe Fandrei der Anschluss zum 2:1 gelang. Doch Stachly setzte nach und zog mit 3:1 ins Finale ein. Dieses findet am Vormittag des letzten Wettkampftages statt.

Auch für die Sportler im Wettbewerb Eurokegel U21 ging es zunächst mit der Gruppenphase weiter. In Gruppe A erwischte Leon Enge (BC Empor Freiberg) gegen Adrian Anderson einen krassen Fehlstart. Nach ungefähr 10 Minuten stand es 74:0 gegen ihn. Auch wenn er am Ende noch 76 Punkte erzielte, ging der erste Satz an seinen Kontrahenten.

Der zweite Satz verlief deutlich besser und Enge konnte zum 1:1 ausgleichen. Der dritte Satz war wieder von purer Spannung geprägt. Mit 100:98 gelang Enge am Ende jedoch ein 2:1-Erfolg. Im letzten Gruppenspiel trafen Rocco Jänsch (RSV „Frisch Auf“ Jänkendorf) und Leon Enge aufeinander. Hier gewann Enge klar mit 2:0. Dies bedeutete für ihn den Gruppensieg und für Jänsch das Aus in der Gruppenphase.

In Gruppe B traf Tobias Fischer (1. Chemnitzer BC 1952) zunächst auf Paul-Vincent Müller. Hier musste er eine 0:2-Niederlage einstecken. Emely Hoppe (RSV „Frisch Auf“ Jänkendorf) musste in ihrer ersten Partie des Tages gegen Alessandro-Luis Kamka antreten. Auch sie musste sich mit 0:2 geschlagen geben.

Für Fischer und Hoppe stand als letzte Partie das Match gegeneinander auf dem Plan. Dabei gelang dem Chemnitzer ein 2:0-Erfolg. Dadurch sicherte er sich den zweiten Platz in der Gruppe und für Hoppe bedeutete dies den vierten Platz. Halbfinale und Finale finden am letzten Turniertag statt.

In den 10-Ball-Wettbewerben wurden ebenfalls alle Runden bis zum Viertel- oder Halbfinale gespielt. In der mU21 setzte Janoš Nuck (MSV Bautzen 04 – BiGa) das Turnier in der Verlierer-Qualifikation fort. Mit einem klaren 7:0-Erfolg gegen Florian Körner zeigte er deutlich, dass er heute viel besser in sein Spiel fand.

Im anschließenden Viertelfinale traf er auf Finn Böge. Dem Norddeutschen unterliefen in der Anfangsphase zu viele Fehler, die Nuck konsequent nutzen konnte. Mit einer 4:0-Führung im Rücken, ließ sich der Bautzener das Match nicht mehr nehmen und zog mit 7:4 ins Halbfinale ein.

Für Paul Heim (BC Joe’s Dresden) und Tobias Lämmel (Pool 2000 Leipzig) ging es in der mU18 ebenfalls mit der Verlierer-Qualifikation weiter. Obwohl beide sicherlich favorisiert waren, glichen ihre Partien eher einem Krampf als einem Kampf. Heim setzte sich aber gegen Nedim Schröder mit 6:5 durch.

Mit dem gleichen Ergebnis erreichte auch Lämmel gegen Bastian Meister das Achtelfinale. Auch in dieser Runde lief es für beide nicht rund. Gegen Yasin De Castro Manhas kämpfte sich Heim erneut mit einem 6:5 ins Viertelfinale. Auch wenn Lämmel mit 6:3 gegen Paul-Noah Kött gewinnen konnte, war dies nicht einfach für den Leipziger.

Heim traf in seinem Viertelfinale auf seinen Lieblingsgegner aller Wettbewerbe – Fabrizio Ingrasci. Schnell ging der Kontrahent mit 4:0 in Führung. Heim konnte sich noch einmal herankämpfen, unterlag aber mit 4:6 zum vierten Mal dem stark spielenden Ingrasci.

Tobias Lämmel war gegen Bogdan Dlugosz sicher auch favorisiert. Seine Leistungen aus den letzten Tagen konnte er aber heute nicht auf den Tisch bringen. Mit einer 5:6-Niederlage verpasste auch er seine zweite Medaille in diesem Jahr.

Im Achtelfinale der mU14 ging es auch für Valentin Ulbricht (BC Empor Freiberg) weiter. Hier traf er auf David Weller. Zunächst konnte er mit 2:0 in Führung gehen. Danach war aber wohl die Konzentration etwas abhandengekommen, was am Ende zu einer 2:4-Niederlage führte.

Pauline Hegner (MSV Bautzen 04 – BiGa) setzte ihren 10-Ball-Wettbewerb in der Verlierer-Qualifikation fort. Hier traf sie erneut auf Avni Mogre. Leider gelang es ihr nicht, alles umzusetzen, was sie bislang gelernt hatte und musste sich erneut mit 0:2 geschlagen geben. Auch für José Fiedler ging es in der mU16 in der Verlierer-Qualifikation weiter. Mit einer 1:5-Niederlage endeten für ihn die diesjährigen Meisterschaften.